|
Konfliktkompetenz in der Sozialen Arbeit auf der Schnittstelle westlicher und fernöstlicher Methoden, Theorien und Praxis
Seminar Wahlpflichtfach an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, St. Gallen
für Studierende des Fachbereichs Soziale Arbeit
21. 22. Februar 2011
Ort: FHS, Industriestrasse 35, 9400 Rorschach
Infos: http://www.fhsg.ch/
Inhaltsbeschreibung
Soziale Arbeit ist keine Solo-Performance. Professionelles Handeln hängt zu einem grossen Mass von der Kooperation und der Zusammenarbeit mit den involvierten Personen und Institutionen ab, bzw. mit den Fähigkeiten Beziehungen konstruktiv gestalten zu können.
Kernkompetenzen stellen u.a. die Handlungsfähigkeit und die Fähigkeit der Beziehungsgestaltung dar. Beides wird benötigt, um auch in einem Umfeld arbeiten zu können, in dem nicht immer Harmonie und Einverständnis über Ziele, Absichten und Methoden herrschen.
Das asiatische Bewegungssystem Aikido bietet mit seinen Prinzipien eine hervorragende Möglichkeit, sich mit der Handlungsfähigkeit in Konflikten auseinander zu setzen. Mit diesem Zugang kann die Wirkung von Konflikten und ihre Bewältigung auf einer anderen, unmittelbaren und sehr eindrücklichen Ebene erlebt werden. Darauf aufbauend können individuelle und nachhaltige Konfliktlösungen entwickelt werden.
Die Studierenden lernen sich die Prinzipien der Samurai zu Nutze zu machen und in ihr professionelles Handeln zu integrieren.
Lernziele (mit Fokus und Transfer zur Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik)
Konflikte erkennen und verstehen
Arten und Ursachen
Erscheinungsformen und Stufen
Das eigene Verhalten (er)kennen und reflektieren
Präventiv wirken
Konstruktives gestalten von Beziehungen
Haltung und Positionen einnehmen (können)
Konflikte lösen
Achtsamkeit mit sich selbst und dem Gegenüber
Handlungsfähigkeit bewahren
Sich Konflikten in Beruf und Alltag stellen (lernen)
|
|
|